Concerto No. 2 for Cello and Orchestra
op. 126. cello and orchestra. Réduction pour piano avec partie soliste.
Crédits & contributions
- ÉditeurSIKORSKI
- Parution17 juin 2026
Prix TTC
Sein zweites Cellokonzert komponierte Dmitri Schostakowitsch 1966 auf der Krim. Noch im September desselben Jahres erfolgte die Uraufführung am Moskauer Konservatorium. Wie schon beim ersten Cellokonzert übernahm erneut Mstislaw Rostropowitsch den Solo-Part; begleitet wurde er vom Staatlichen Symphonieorchester der UdSSR unter Jewgenij Swetlanow. Im Vergleich zum ersten Cellokonzert ist das dreisätzige Werk zurückhaltender und introspektiver. Die Form ist freier gestaltet, mit langsamen Tempi, ausgedehnten solistischen Abschnitten und kammermusikalisch durchlässigen Orchestertexturen. Besonders auffällig ist der Einsatz von Schlaginstrumenten wie Pauken und Holzblock, die dem Werk eine besondere klangliche Farbe verleihen. Das Konzert steht in der Spätphase von Schostakowitschs Schaffen und zeigt den Komponisten auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen jenseits äußerer Virtuosität.
