Ebertin
Licht und Schatten deutscher Astrologie im 20. Jahrhundert
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»Was wird am 11. Mai 1941 geschehen?« Diese Frage stellte der englische Astrologe Dr. H. Spencer-Jones der Fachwelt, und Reinhold Ebertin druckte sie im November 1938 mit Angabe der Planetenkonstellation ab. Er schrieb in seiner Autobiographie: »Als ich aber nach dem Flug von Rudolf Hess nach England vom Sicherheitsdienst verhört wurde und mit gutem Gewissen sagen konnte, dass ich keinerlei Beziehung zu Hess unterhalten hatte, fiel mir diese Frage ein. Ich habe sie mit den Worten beantwortet: Die erste Friedensmöglichkeit . Wenige Tage danach wurde ich verhaftet.«Elsbeth Ebertin, seine Mutter, war wohl die erste Astrologin, die von der Presse beobachtet wurde und deren Darstellung sie auch selbstbewusst kommentierte. So schrieb sie: »Die Frankfurter Zeitung (...) begann ein höchst originelles Feuilleton-Mosaik, das sich von den kritischen Bemerkungen der sonstigen Skepsis durch seinen köstlichen Humor angenehm unterscheidet, mit den Worten: Wohin treiben wird? « Berühmt-berüchtigt ihr Hitler-Horoskop.Baldur Ebertin, Sohn und Enkel des legendären Astrologen-Geschlechts, trug ein schweres Erbe. Als Arzt und Heiler, Okkultist und Kosmobiologe bleibt er unvergessen.
