Der Teufel und die Hölle in der darstellenden Kunst von den Anfängen bis zum Zeitalter Dante's und Giotto's

par K ppen alfred, Alfred Köppen

Die Darstellung des Teufels und der Hölle in der Kunstgeschichte bis zum Zeitalter Dantes und Giottos

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EAN
  • ÉditeurCULTUREA
  • Parution24 février 2023

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Alfred Köppens Werk "Der Teufel und die Hölle in der darstellenden Kunst von den Anfängen bis zum Zeitalter Dante's und Giotto's" untersucht die Entwicklung der Darstellung des Teufels und der Hölle in der Kunstgeschichte. Der Autor beginnt mit der Analyse der biblischen Grundlagen, die die Vorstellung von Teufel und Hölle prägten. Im Alten Testament wird der Teufel als Satan beschrieben, während das Neue Testament seine Rolle als Verführer und Feind der Menschheit betont. Die Hölle wird als Ort der ewigen Strafe für die Verdammten dargestellt. Köppen beschreibt, wie diese Vorstellungen von den Kirchenvätern weiterentwickelt wurden, die den Teufel als gefallenen Engel und die Hölle als Ort der Bestrafung verfestigten. Im Mittelalter, insbesondere während der Karolinger- und Ottonenzeit, wurden diese Konzepte in der Kunst weiter ausgearbeitet. Der Teufel wurde anthropomorphisiert und erhielt tierische Merkmale, während die Hölle oft als flammender Abgrund dargestellt wurde. Die Kunst dieser Zeit war stark von byzantinischen Einflüssen geprägt, was sich in der Darstellung von Szenen wie der Versuchung Christi und der Befreiung der Patriarchen aus der Vorhölle zeigt. Köppen hebt hervor, dass die Darstellungen des Jüngsten Gerichts im Mittelalter eine zentrale Rolle spielten, wobei die Hölle als Ort der Strafe für die Verdammten detailliert ausgearbeitet wurde.